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Venezuela weist deutschen Botschafter Daniel Kriener aus

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Datum: 08.03.2019

Autor: Dorothea Zügner

Die venezolanische Regierung von Präsident Nicolás Maduro hat den deutschen Botschafter zur unerwünschten Person erklärt. Daniel Kriener müsse binnen 48 Stunden Venezuela verlassen, teilte Außenminister Jorge Arreaza mit. Der deutsche Botschafter habe sich in die inneren Angelegenheiten Venezuelas eingemischt. Kriener zählte zu einer Reihe von Botschaftern lateinamerikanischer und europäischer Länder, die am Montag Venezuelas selbst ernannten Interimspräsidenten Juan Guaidó am Flughafen in Empfang nahmen, als Guiadó trotz einer drohenden Festnahme in seine Heimat zurückgekehrte. "Wir wollen helfen und unterstützen, dass er sicher zurückkehrt", hatte Kriener im Fernsehsender NTN24 gesagt; die deutsche Botschaft twitterte, Guaidós Rückkehr nach Venezuela sei "ein Schritt hin zu einem politischen und friedlichen Prozess zur Überwindung der Krise in Venezuela".

Außenminister Heiko Maas: „Wir haben die Entscheidung, Botschafter Kriener zur „persona non grata“ zu erklären, zur Kenntnis genommen. Das ist eine unverständliche Entscheidung, die die Lage verschärft und nicht zur Entspannung beiträgt.

Ich habe entschieden, unseren Botschafter zu Konsultationen zurück nach Hause zu rufen. Unsere, die europäische Unterstützung für Juan Guaidó ist ungebrochen. Botschafter Kriener leistet in Caracas, auch gerade in den letzten Tagen, hervorragende Arbeit.“

Quellen: https://www.zeit.de/politik/ausland/2019-03/daniel-kriener-deutscher-botschafter-venezuela-unerwuenschte-person

https://www.auswaertiges-amt.de/de/newsroom/aussenminister-maas-venezuela/2197094?pk_campaign=newsletter_Pressemitteilung_2019_03_06&pk_kwd=link_Au%C3%9Fenminister+Maas+zu+Venezuela

Bildquelle: https://caracas.diplo.de/ve-de

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